Diamond Production hat der französischen Jump-set-Reihe eine weitere Compilation gegönnt. Oyo geht in die sechste Runde.
Diesmal gibt Ronald-V sich die Ehre, der die Tracks ausgesucht und gemixt hat.
Was erwartet euch auf der neuen Oyo? Abwechselnder Jump und Tek natürlich, abgeschlossen mit einem Hardstyle-Track.
Große Namen wie Chicago Zone, Coone, Deepack, Binum, Q-ic, Wordenz und Gave treffen auf unbekanntere Interpreten wie DJ Camp S, Roman Klash, Atomizer und Ladyboy.
Ronald-V,der auch die Oyo 2 gemixt hat, hat 24 Tracks aus seiner Vinylbox gezogen und diese mit passenden Übergängen schön miteinander verbunden.
Der Start wird mit "Keep it Clean" von Demoniak & Jones hingelegt, der mit Jump einen guten Einstieg bereit hält.
Bis zu dem 4. Track passiert leider nicht sonderlich viel, aber mit seinem eigenem Track "Raise up", Gave's "Domino" sowie dem Tekhöhepunkt, meinem persönlichem Liebling, "Gun Machine" von DJ Camp S lässt Ronald-V einen neuen Wind wehen.
Schnell wird klar, dass die Tracks ein gutes gesamtbild abgeben, da einige Tracks die Tanzwut erzwingen, andere dagegen eher für das Entspannen gedacht sind.
Über die Zeit von "Upgrade" und "Bass Dropin" kann man gut entscheiden, ob man nicht auf Appellen oder gar Holly Shuffle zum Tanz hinzufügen mag.
Dieser neue Wind verblasst mit der Zeit und erscheint erneut, während sich Jump und Tek gut, aber manchmal vielleicht zu abrupt abwechseln.
Der Mittelteil der Compilation ist reichlich mit Jump versehen, die nur manchmal Tekansätze aufweisen.
Ab der Nummer 19 beginnt Tek allerdings wieder einen größeren Anteil zu erlangen, durch die Einführung von Qatja S und Dr Rude's "Kompulsive Therapy". Der Track "We break it down" von Jack Foundation, folgt sofort und bietet dem Tekstyle erneut etwas Spielraum. Chigago Zone und Q-ic, geben sich darauf die Ehre mit ihrem Werk "Like 2 Feel" genau wie Wordenz mit einer 2009er-Version des seines Tracks Urvan etwas mehr Jump in seinen schon älteren Tektrack einfließen lässt.
Binum's ruhiger Track "Everybody Go" ist nur die Ruhe vor dem Sturm, bevor Coone und Deepack mit ihrem "Mayday Dream" den Abschluss der Compilation. Zu guter letzt wird damit noch eine harmonische Hardstyle-Atmosphäre geschaffen, auch wenn die Melodie vom Sound wie von Machart recht chaotisch wirkt.
Im Durchschnitt wird jeder Track knapp 3 Minuten benutzt, wobei das Intervall maximal bei 54sec. liegt. Hier nun die Playlist:
01. Demoniak & Jones - Keep it Clean
02. E-Max - There it is
03. Dr Rude Ft Pat B - Time Flies
04. Ronald-V - Raise Up
05. Gave - Domino
06. DJ Camp's - GunMachine
07. Roman Klash - Upgrade
08. Chicago Zone & Ladyboy - In-Terrogation
09. Dany BPM vs Qatja S - Bass Dropin
10. DJ Greg C - I Like it (Coone Rmx)
11. DJ Mystery - MyName is Tekno
12. Groove Shifter - Jet Set
13. Miss Faction - Do What You Want
14. Max Walder - Building
15. Noise Machine -Class A Part 1
16. Physical Brothers - Schranzstraat (Sly Rmx)
17. X-Panders & Mr Noba - Get on the Floor
18. Atomizer - Workthat Shit
19. Dr Rude & QatjaS - Kompulsive Therapy
20. Jack Foundation- We Break it Down (The Playboyz & Fenix Rmx)
21. Chicago Zone & Q-IC - Like 2 Feel You
22. Wordenz - Urvan2009
23. Binum - Everybody Go
24. Coone vs Deepack - Mayday Dream (Bonzai Tribute)
Das Release-Date war der 23. Februar und liegt damit schon etwas mehr als eine Woche zurück, aber die Oyo 6 ist definitiv ein guter Kauf: 23 Tracks Jump/Tek-Tracks mit einem Hardstyleabschluss für 14,90€ ist ein durchaus guter Preis.